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Geschichte erben - Judentum re-formieren

Beiträge zur modernen jüdischen Geschichte in Mitteleuropa

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783854768128
Sprache: Deutsch
Umfang: 384 S.
Format (T/L/B): 2 x 21 x 13.5 cm
Auflage: 1. Auflage 2016
Einband: Paperback

Beschreibung

Vergessenes und Verdrängtes in Erinnerung bringen - dies zeichnet die Arbeit der Historikerin Eleonore Lappin-Eppel aus. In diesem Band ver suchen 19 KollegInnen eine Würdigung und Kontextualisierung ihres Werks, einer differenzierten Auseinandersetzung mit der neueren jüdischen Geschichte. In den letzten 30 Jahren hat Eleonore Lappin-Eppel mit ihren zahlreichen Arbeiten bedeutende Impulse zur Erforschung der österreichischen jüdischen Geschichte geliefert. Sie hat maßgeblich zur historischen Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen an Jüdinnen und Juden beigetragen. Dabei ging ihr wissenschaftliches Interesse stets mit gesellschaftspolitischem Engagement einher. In ihren Arbeiten hat sie Vergessenes und Verdrängtes in Erinnerung gebracht und für eine breite Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Das geschichtliche Erbe war für sie stets mit Verantwortung für die Geschichte in der Gegenwart verbunden. Neunzehn Kolleginnen und Kollegen haben sich hier mit jenen Themenfeldern auseinandergesetzt, die die Historikerin im Laufe ihrer produktiven wissenschaftlichen Karriere bearbeitet und zum Teil nachhaltig geprägt hat. Inhaltlich befassen sich die Beiträge mit Jüdischer Geschichte & Gender, Presseforschung im Kontext der deutschsprachigen-jüdischen Presse, Nationalsozialismus und Holocaust, sowie mit Erinnern und Gedenken.

Autorenportrait

Petra Ernst ist Germanistin am Centrum für jüdische Studien an der Karl-Franzens-Universität Graz. Louise Hecht ist Historikerin und Judaistin am Zentrum für jüdische Studien der Universität Potsdam und am Zentrum für Jüdische Studien an der Palacký Universität in Olmütz. Dieter J. Hecht ist Historiker am Centrum für jüdische Studien an der Karl-Franzens-Universität Graz und am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gerald Lamprecht ist Historiker und Leiter des Centrums für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz.

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